poppy ackroyd, mitglied des hidden orchestra, mit ihrem zweiten soloalbum. ...und über allem liegt ein hauch von entrücktheit: dies ist vielleicht die treffendste beschreibung der gesamtstimmung eines albums, dass melancholische wie auch (zumindest tendenziell) fröhliche motive gleichermaßen besitzt, seine verbundenheit zur hauptband(?) nicht leugnet, aber wie schon sein vorgänger „escapement" (auch denovali records) seine eigene identität besitzt.
yodok iii "the sky flashes, the great sea yearns"
yodok iii ist mittlerweile eine feste gruppe geworden, bestehend aus kristoffer lo (elektrifizierte tuba und flugabone, einer art basstrompete) und tomas ja?rmyr (schlagzeug; beide zusammen das ursprüngliche duo yodok aus norwegen). seit dirk serries das duo mit seiner gitarre zum trio erweitert hat, firmiert die gruppe offiziell als yodok iii; etwas verwirrend, wenn die ersten beiden platten des vormaligen duos yodok jeweils "yodok i" und "yodok ii" hießen und die dritte, dann schon mit dirk serries, "yodok iii". hier also nun die die zweite trio-vö als 4 track / 2 lp auf der von dirk serries kuratierten "a new wave of jazz" serie auf tonefloat.
dikeman / serries „cult exposure“
die „tonefloat sessions" haben dirk serries ja schon einmal mit einem bläser zusammengeführt, unter seiner damals noch aktiven fear falls burning identität mit theo travis (querflöte / saxophon); die aktuelle begegnung mit john dikeman ist da allerdings definitiv anderer tobak...
carlos cipa „all your life you walk“
carlos scipa steht für einen sehr intimen und fokussierten instrumentalen ausdruck. und er steht dafür, auch seine kompositionen ebenso fokussiert zu halten; eben nicht als das ausdehnen einer idee durch „unendliches" widerholen zu entwickeln, statt dessen spiel und arrangement entlang einer ebenso eindeutigen wie dynamischen dramaturgie.
Tombo über den diffusen subjektiven Begriff Qualität
Unruhr traf den Wiener Offbeat-Athleten Tombo beim Kakao. Dabei schnitten wir heiße Themen an: Was hat Reggae beispielsweise mit italienischen Skirennläufern, Blasmusik und klassischem Klavier zu tun?
Hach...Sonnenuntergang am Meer
Peaking Lights aus Los Angeles hat sich an einen Remix des derzeitigen King of Cool - Bart Davenport - gewagt. Vergriiffen haben sie sich dabei an Barts Track "Girl gotta way". Davenport sehnsüchtige Gitarren sind hier stellenweise ersetzt von loungigen Synths und leicht dubbigen Spielereien. Es wird aber keineswegs der schmusige Charakter des Originals zugekleistert. Nein, das sind entspannte Beats im California-Feelgood-Style.
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