Als Deutscher muss man sich für vieles schämen. Doch auf unsere Umlaute können wir stolz sein. Denn nur wenige besitzen so etwas. Wenn sich nun eine Band aus Australien Rüfüs nennt, zeugt das vermutlich von einer gewissen Liebe zu Deutschland, was für Künstler aus Ozeanien gegenwärtig nicht unüblich ist.
Die drei Rüfüsse haben sich daher auch in Berlin-Friedrichshain niedergelassen. Das deutet hin auf Coolness, nicht auf übertriebene Hipness. "Am Ende unserer Tour durch Europa beschlossen wir, für zwei Monate in Berlin zu bleiben", erinnern sie sich. "Wir richteten uns in einer Wohnung in Friedrichshain ein Studio ein und verkrochen uns vor dem kalten Wetter in Deutschland und schrieben das neue Material". Unterbrochen wurden die Songwriting- und Aufnahme-Sessions lediglich von Club- und Konzert-Besuchen in der deutschen Hauptstadt. Die aktuelle Single "Like an animal" klingt nach feinem Eleoktropop. Man sollte sich aber nicht zu sicher sein, ob das auch für das im Januar 2016 erscheinende Album "Bloom" zutrifft.
eine der ultralimitierten attenuation circuit vös, die in einem steten fluss erscheinen, aufgrund ihrer stückzahl aber nur wenige erreichen (können).
split und kollaboration zugleich: emerge, das zentrum des hiesigen attenuation circuit und toy bizarre aus frankreich, beide projekte seit langem in der experimantalszene unterwegs, hier mit einer quasi zeitreise auf vinyl: und eigentlich geben schon die coverbilder und die des inlay alle hinweise zur entstehungsgeschichte.
Früher, ja früher...war nicht alles besser. Aber einiges anders. Früher nämlich, da war Slonesta im Reggae und Dancehall zuhause. Nun hat er davon die Nase voll, gestrichen voll. Alles vergessen. Heute heißt er nur Slona und macht Zukunftsmusik, von der er nicht weiß, ob er's selber Rap nennen soll. Doch Reste sind geblieben. Slona punktet immer noch mit gewitzten Texten und sein neuer Track „Roll“ wird von Jaqee gefeatured, die er als Slonesta bei Rootdown Music kennen und offenbar schätzen lernte.
eines der vielen beispiele, dass so manche dinge in frankreich gerne ohne abstriche angegangen werden. filme, z.b. die sind in frankreich, selbst wenn sie eine bestimmte (erwartungs-)haltung bedienen (sollen), genretypisch sein wollen, eigentlich selten typisch (ok, außer typisch französich). weil sie weitergehen. bis an oder sogar über die grenzen. dann aber nicht woanders landen. sondern den raum des genres ausdehnen…