Nach 4 Jahren Album-Pause melden sich 4LYN mit Quasar aus den Sternen zurück – und zwar mit Lichtgeschwindigkeit... Glücklicherweise hat man mit dem Gitarristen Dennis seinerzeit offensichtlich ein neues Songschreiber-Ass verpflichtet. Davon kann die neue CD nicht nur ein Lied singen. Ein neues, frisches Werk, mit beigemischten Soundeinflüssen aus dem All (in der Tat war es die beschauliche Insel Rømø, wo ein Großteil des Feinschliffs sowie die Aufnahmen statt fanden), ansonsten wie gewohnt abwechslungsreich antreibend, aufreibend bis auffangend und alles dazwischen...
Letztes Interview: Interview von 2008
Santigold – klingt irgendwie bekannt? Manch einem noch im Gehör als Santogold mit dem grandiosen "L.E.S. Artistes", musste sich die Wahl-New Yorkerin Santi White nach einem Rechtsstreit minimal umbenennen. Ihren einzigartigen Urban Rrriot-Sound erhält sie aber auch auf Master of my make believe aufrecht, springt dabei gekonnt aus jeglicher Schublade, in die man sie stecken wollte. Einflüsse aus Pop, Dub, Rock, Reggae, Jazz, Electro oder Ethno-Sound wechseln sich richtunggebend ab. Wer also nur die neue Radio (und Werbe)-Single "Disparate Youth", die zugegebenermaßen erneut eingängig faszinierend ist, und nicht das Erstlingsalbum von 2008 kennt, sollte sich für weit mehr wappnen...
Meine Omma sprach gern vom aalglatten Heini. Neben Verachtung schwang bei dieser Formulierung auch Respekt mit. Zwar keiner von uns, aber auch kein Arschgesicht. Zwischen distinguiert und schleimig.
„musik“ aus fieldrecordings, das klingt für manche vielleicht einfach (weil: ein instrument muss man ja nicht spielen), die schwierigkeit aber ist, sie muss zuallererst einfach auch klingen. und das ist alles andere als einfach: wer auch immer schon einmal versucht hat, derartige aufnahmen zu machen, die doch „nur“ so klingen sollen wie das, was normalerweise die ohren direkt ans gehirn liefern, hat die tücken des fieldrecordings kennengelernt: topfiger sound, überbetonung einzelner frequenzen, reizlosigkeit.
Das Bemerkenswerte an O.Children‘s gleichnamigem
Ähnlich wie The Phantom kreieren space, ladies einen ganz eigenen Sound mit Elementen des Classic House, Electro und aktueller Bass music. Die neue Veröffentlichung "Medusa" ist extra minmal, "Fields" dagegen von einer satten Atmosphäre. Zur Feier des Tages verschenken space, ladies zwei Remixe des Titeltracks "Medusa". Den IO Remix