Wenn schon alles gesagt ist - Toeppel Butera hat noch einen

Frau verlässt Mann. Gibt es eine bessere Story für Songs? Auch Toeppel Butera beweist, dass es da keine zwei Meinungen geben kann. "Wenn schon alles gesagt ist" ist das neue Stück vom Meister an der Posaune. Toeppel beschreibt in seiner bekannten Mischung aus Fiege und Fatalismus, dass es doch nur Gequatsche ist, wenn behauptet wird, das wird schon wieder. "Es bleibt beschissen bis du stirbst". So ist das doch in solchen Situationen!

Im neuen Video ist der Kollege aus Castrop deswegen auch sprachlos und lässt den Song von Gebärdensprache begleiten. Also: Unbedingt hingucken.

The Album Leaf - Wellengleiten

albumleafDas von Jimmy LaValle vor knapp 20 Jahren gegründete Kollektiv The Album Leaf meldet sich diesen Sommer mit dem sechsten Album „Between waves“ zurück. 2010 erschien mit „A chorus of storytellers“ das bisher letzte Werk von The Album Leaf. Jetzt hat LaValle mit neuem Line-up „Between waves“ eingespielt, das Ende August erscheinen soll. Der Gründer und Kopf der Band hat dafür einen vollkommen neuen Ansatz gewählt, welcher der LP eine ganz eigene Dynamik verleiht: „Between waves“ ist nicht nur das erste Album von The Album Leaf in der aktuellen Konstellation, es ist zugleich auch ein Album, bei dem sämtlichen Mitgliedern (außer LaValle noch Matt Resovich, Brad Lee, David LeBleu) eine zentrale Rolle im kreativen Prozess zukam.
Vorab gibt es nun die erste Auskopplung: "Back to the start" ist epische Elektronik, pathetischer Pop. Die Spannung steigt also bis "Between waves" erscheint.

emerge + sintari mimithe “kagome“

emerge sintari mimithe kagome kleinharte kost; durchaus: emerge + sintari mimithe (letztere aus japan) begeben sich auf „kagome“ auf einen fast einstündigen trip zwischen harsh noise und psychoakustik.
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matthew collings „a requiem for edward snowden“

matthew collings a r f e snowden kleinmatthew collings hat sich für „a requiem for edward snowden“ auf eine etwas andere aufgabe eingelassen: eine audiovisuelle arbeit, die als auskomponierte und live in einer mischung von elektronischen und akustischen instrumenten gespielte musik aufgeführt wird und dabei gleichzeitig durch von der musik (und natürlich: dem thema) inspirierte visuals um eine weitere warnehmungsebene ergänzt wird. interessant ist dabei sicherlich die frage, welche inspiration von dem geschehen um und mit edward snowden für die komposition ausging und in welcher weise dies matthew collings bei seiner arbeit an der musik beeinflusste.

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Tom mischt auf

tom mischSieht man das Bild von Tom Misch, könnte man meinen, es geht um einen neuen Stern am Fußballhimmel. Ob Profi-Fußballer nun so hip geworden sind oder Popmusiker eher langweilig, diskutieren wir ein anderes Mal zu Ende. Die Musik von Tom Misch würde auf jeden Fall dem ein oder anderen Profikicker sehr gut gefallen. Der 21-jährige Brite bringt ganz unterschiedliche Elemente zusammen: Beats à la J Dilla treffen auf Gitarren, die an John Mayer erinnern, vereinzelte Jazz-Elemente treffen auf überraschende Arrangements und sommerliche Soul-Harmonien. Im Juli soll seine Debüt-LP "Reverie" erscheinen, die Misch auf seinem eigenen Label Beyond the Groove veröffentlicht. Der Mann hat offensichtlich gerne alles selbst in der Hand, denn als Produzent hat sich Tom ebenfalls bereits einen Namen gemacht. "Reverie" ist voll mit sehr radiotauglichen Output, wie zum Beispiel der Vorab-Veröffentlichung "Watch me dance". Ein klassischer Beginn mündet in Singer-/Songwriterpop mit Soulfeeling.

www.tommisch.com