compilations sind hinterhältig. ihr versprechen und ihre versuchung und was am ende davon bleibt...
compilations sind hinterhältig.
dieses review darf ganz kurz sein: wer lento mag und eine compilation ihres bisherigen schaffens in druckvollem sound mit diesem kleinen bisschen „+“, das nur bei einer guten live-aufnahme entsteht haben möchte, der liegt mit „live recording 08 10 2011“ richtig.
Es heißt "Wonky" und ist seit letzter Woche auf dem Markt. Die beiden Brüder Hartnoll haben nach langen Jahren voller Soloprojekte wieder in familiärer Eintracht zueinander gefunden. Somit gibt es erstmals seit acht Jahren wieder einen Orbital-Longplayer. Voll mit hymnischer, majestätischer Elektronik. "It's an electronic album", sagt Paul Hartnell und stellt sich gegen alle, die behaupten könnten, "Wonky" sei ein Dance-Album.
Es ist von beidem etwas. Zu Beginn gefühlvolle, melodische Tracks. Zum Ende hin wird's härter und clubkompatibel. Eine feine Mischung in elaborierter Qualität. Zum Überzeugen: Hier ist der Track "Never" zum kostenlosen Download.
das publikum hat den dunklen klub schon längst verlassen, das unterhaltungsprogramm ist längst vorbei, es ist irgendwann zwischen tiefster nacht und morgen. die fenster des klubs sind natürlich schwarz übermalt, uhren nicht zu sehen; die zeit steht still.
In den 80er des letzten Jahrhunderts hatte afrikanische Popmusik eine gute Zeit in Europa. Ebenso wie ein kokosbasiertes, eher feminines Mixgetränk: Batida Kirsch. Beides ist außer Mode gekommen.
exxasens ist exxasens ist exxasens; heisst: